Wie Video-Content die Wahrnehmung von Arbeitgebern im Gesundheitswesen verändert
Darian Tomeit · 2 Min. Lesezeit
Ein geschriebener Text kann viel über eine Einrichtung aussagen, aber er kann eine Sache nicht: einen echten, unmittelbaren Eindruck von Menschen und Atmosphäre …
Ein geschriebener Text kann viel über eine Einrichtung aussagen, aber er kann eine Sache nicht: einen echten, unmittelbaren Eindruck von Menschen und Atmosphäre vermitteln. Genau das leistet Video-Content — und genau deshalb hat er sich in den vergangenen Jahren zu einem der wirksamsten Mittel im Recruiting entwickelt, auch und gerade im Gesundheitswesen.
Ein kurzes Video, in dem eine Pflegefachkraft oder ein Therapeut in eigenen Worten erzählt, wie der Arbeitsalltag aussieht, wirkt auf potenzielle Bewerbende deutlich glaubwürdiger als jede formulierte Stellenbeschreibung. Mimik, Tonfall und die sichtbare Umgebung vermitteln unbewusst Informationen, die sich in Textform kaum transportieren lassen — etwa, ob das Team tatsächlich entspannt miteinander umgeht oder ob eine positive Aussage eher einstudiert wirkt.
Ein weiterer Vorteil liegt in der Verbreitung. Videos funktionieren auf Social-Media-Kanälen deutlich besser als reine Textbeiträge und erreichen dadurch auch Personen, die eine Einrichtung sonst nie aktiv aufsuchen würden. Ein einzelner gelungener Videodreh lässt sich zudem in mehrere kürzere Ausschnitte für unterschiedliche Kanäle aufteilen und über mehrere Monate hinweg wiederverwenden, statt nach einer einmaligen Veröffentlichung zu verpuffen.
Wichtig dabei: Authentizität schlägt Perfektion. Ein einfaches, ehrliches Video eines echten Teammitglieds erzielt in der Regel eine stärkere Wirkung als eine überproduzierte, werblich wirkende Imagekampagne. Für Einrichtungen, die neu in dieses Thema einsteigen, lohnt es sich deshalb, mit wenigen, aber echten Inhalten zu starten, statt auf die perfekte große Produktion zu warten.
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